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Sprachsensible Schule

Seit der Gründung der NMS ist ein Schwerpunkt der Förderung die Berücksichtigung der Sprachförderung in allen Fächern. Daher bot es sich an, sich für das Projekt „Sprachsensible Schule“ zu bewerben.

Durch die frühere Arbeit an den Herkunftsschulen konnte schon auf Vorerfahrungen einiger Lehrkräfte zurückgegriffen werden.
Unsere Schule ist eine Inklusionsschule und so wird noch mehr deutlich, wie wichtig der durchgängige, sprachsensible Umgang mit der Sprache in allen Fächern ist. Immer wieder müssen differenzierend Maßnahmen und Hilfen angeboten werden, um das Gelingen einer Aufgabe zu unterstützen.

Außerdem findet eine Berücksichtigung der Herkunftssprache statt, da gerade beim Erlernen einer Sprache, die Muster der Herkunftssprache berücksichtigt werden müssen um auch Fehler besser analysieren zu können und von Lehrerseite ebenfalls zu durchdringen, was das Problem bei einem Sprachlernprozess sein kann. Diese Erfahrungen sind insbesondere wertvoll in einer Seiteneinsteigerklasse. Dennoch muss dies auch bei Kindern mit Migrationshintergrund berücksichtigt werden, auch wenn diese ganz normal in die Regelklassen eingeschult wurden.

Insbesondere in den Fächern Deutsch, Naturwissenschaften (NW)! und Gesellschaftslehre (GL) wird ein Fokus auf Sprachsensibilität gelegt. So werden verstärkt in diesen Fächern gemeinsam Unterrichtsreihen konzipiert, die sprachsensibel angelegt sind.

Auch im AG Nachmittagsbereich wird ein sprachsensibles Programm angeboten. In der AG: Menschen, Sprachen und Kulturen, berücksichtigen wir die Sprache und die Kultur anderer (insbesondere der Herkunftsländern) Schüler. Hier wird schwerpunktmäßig Türkisch und Italienisch vermittelt und auch die Religion und Kultur mit ihren Traditionen berücksichtigt und wertgeschätzt. Außerdem werden auch andere Schriften gezeigt und erprobt, so dass der Schreibprozess zusätzlich motorisch unterstützt wird.

Abschließend ist hervorzuheben, dass „Sprachsensible Schule“ ein langwieriger Prozess ist und sicherlich noch viel erarbeitet und verfestigt werden muss.

Gymnasiale Standards

Jeder Schüler der Nelson-Mandela-Schule, der den besonderen Anforderungen der gymnasialen Oberstufe gerecht wird, kann die Qualifikation zum Besuch derselben erwerben. Wir begleiten die Schüler auf ihrem Weg dorthin.

Auf der Grundlage der Lernstandserhebungen 8 schaffen wir zusätzliche Angebote als Vorbereitung auf den angestrebten Abschluss.

Durch Binnendifferenzierung werden stärkere Schüler auch im normalen Unterricht nachhaltiger gefordert.

Die Nelson-Mandela-Schule hat rechtsverbindliche Kooperationsverträge mit drei gymnasialen Oberstufen geschlossen (Willy-Brand-Gesamtschule, Walter-Gropius-Berufskolleg und Alice-Salomon-Berufskolleg). Dadurch ist garantiert, dass jeder Schüler, der einen qualifizierten mittleren Bildungsabschluss hat, in eine Oberstufe seiner Wahl wechseln kann.

Im Rahmen dieser Kooperation finden Absprachen über grundlegende Anforderungen und Voraussetzungen in den verschiedenen Lernbereichen statt. Dies wird durch die wechselseitige Teilnahme von Lehrkräften der kooperierenden Systeme an Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen, durch Hospitationen, den Austausch von Unterrichtsmaterialien und Klassenarbeiten gewährleistet.

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Evaluation Wir sind inzwischen bis zur 10. Klasse ausgebaut.

"Ist die Sekundarschule die richtige Schulform für mein Kind?" Das ist eine Frage, die sich viele Eltern vor der Anmeldung fragen.

An Elternsprechtagen stellen wir immer wieder fest, dass ein überwältigender Anteil der Eltern mit der Schule und der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hoch zufrieden ist.