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Kooperation mit abgebenden Schulen im Stadtteil

Um jeden Übergang aus der Primarstufe bruchlos zu gestalten, kooperiert die Schule mit allen abgebenden Schulen des Stadtteils, allen voran den Grundschulen, aber auch den Förderschulen, die Kinder an die Nelson-Mandela-Schule abgeben. Die Kooperation mit den Schulen bezieht sich zum einen auf den Austausch und die Abstimmung bezüglich übergreifender Lern- und Erziehungskonzepte und zum anderen auf jedes einzelne Kind. Hier soll der Focus auf die Bildungs- und Erziehungsbiografie eines jeden einzelnen Schülers gerichtet sein. In diesem Sinne geht die Nelson-Mandela-Schule auch an dieser Stelle aktiv mit den Themen Integration und Inklusion um. Die Nelson-Mandela-Schule arbeitet im Rahmen des Projektes „Schulen im Team“ im Netzwerk der Schulen im Bochumer Osten mit (drei Grundschulen und drei weiterführende Schulen).

Die Kooperation mit den Schulen im Stadtteil wird diesen Zielsetzungen folgend gestaltet. Austausch und Kooperation finden auf Leitungsebene sowie auf der Ebene der Lehrkräfte statt. Ziel ist jeweils eine feste systemische und nachhaltige Verankerung dieser Kooperationen. Auf beiden Ebenen gilt es, sich sowohl über grundlegende Aspekte der Bildungs- und Erziehungsarbeit auszutauschen und abzustimmen, als auch jedes einzelne Kind als Individuum in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Vor allem Letzteres ist als wertvoller Baustein für die individuelle Förderung zu sehen: Die Nelson-Mandela-Schule möchte über jedes Kind möglichst viele Informationen von der abgebenden Schule erhalten, um es von Beginn an optimal individuell fördern zu können. Dazu gehören u.a. Informationen über die bisherige Bildungsbiografie wie spätere Einschulung oder Wiederholungen von Jahrgängen, das Elternhaus/ die Erziehungsberechtigten, besondere Stärken, besondere Schwächen, das Arbeitsverhalten, das Sozialverhalten, evtl. LRS, Dyskalkulie, AD(H)S, andere Diagnosen, Ängste, Störungen und evtl. sonderpädagogischen Förderbedarf.

Aber nicht nur die Kooperation vor dem Wechsel aus der Primarstufe in die Sekundarschule, sondern auch im Nachgang des Übergangs ist wichtig, da sich im Verlauf der Erprobungsstufe (Jahrgansstufen 5 und 6) Problematiken ergeben oder verstärken können. So halten die Klassenlehrer der Nelson-Mandela-Schule den Kontakt zu den Klassenlehrern der abgebenden Schulen. Dies geschieht zum einen nach individuellem Bedarf und zum anderen zu festen Terminen, den Erprobungsstufenkonferenzen, an denen die Klassenlehrer der abgebenden Schulen regelmäßig teilnehmen. Dieser Austausch nach dem Übergang der Kinder in die Sekundarstufe ermöglicht nicht nur das Gespräch über einzelne Schüler, sondern auch eine gemeinsame Reflexion und Evaluation der Kooperation zwischen der Nelson-Mandela-Schule und den abgebenden Schulen.

Evaluation Wir sind inzwischen bis zur 10. Klasse ausgebaut.

"Ist die Sekundarschule die richtige Schulform für mein Kind?" Das ist eine Frage, die sich viele Eltern vor der Anmeldung fragen.

An Elternsprechtagen stellen wir immer wieder fest, dass ein überwältigender Anteil der Eltern mit der Schule und der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hoch zufrieden ist.