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Arbeitsweise des Kollegiums

Um den vielfältigen Bedürfnissen einer heterogenen Schülerschaft mit unterschiedlichen Förderbedürfnissen gerecht zu werden, muss sich der Unterricht verändern. Dies bedeutet neue Belastungen und zusätzliches Koordinationsaufgaben für Lehrer. Da auf der nur eine einseitige Belastung der Lehrenden zu einer Unzufriedenheit führt, die auf Dauer die Unterrichtsqualität vermindert, müssen auch Entlastungen entwickelt werden.

Diese können durch den verstärkten Austausch entstehen. Dadurch verändert sich die Arbeitsweise der Lehrer an der Nelson-Mandela-Schule weg vom „Einzelkämpfer“ zu einem „Teamspieler“. Unterrichtsvorbereitung muss stärker ausgetauscht werden. Für die pädagogische Freiheit, die dadurch für den Einzelnen verloren geht, erhält er ein Mehr an kollegialer Unterstützung. Das kann eine Verringerung des Stresses für den Unterrichtenden bedeuten, der sich in kooperativen, mehr schülerzentrierten Unterrichtsformen auch stärker zurück nehmen kann.
Für diese Veränderungen ist Zusammenarbeit im Kollegium die wichtigste Grundlage. Zusammenarbeit einerseits um ein ganzheitliches Bild und auch um eine ganzheitliche Betreuung sowie Bildung der Schüler zu erreichen. Andererseits um die Lehrkräfte durch gemeinsame Unterrichtsplanung, Austausch und Kooperation zu entlasten.

Dies soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Die Jahrgangsstufenteams treffen Absprachen über Klassenregeln, gemeinsames Auftreten in den Klassen, Umgang mit Verhaltensschwierigkeiten. Sie beraten mit Förderlehrern und Sozialpädagogen die Entwicklung der Schüler und die notwendigen Förderpläne. Sie sind verantwortlich für das Kompetenztraining, fachübergreifendes Lernen/Projektunterricht. Die Schulleitung sichert allen Teammitgliedern eine gemeinsame geblockte Besprechungsstunde um den regelmäßigen Austausch zu gewährleisten. Die Teams decken einen möglichst hohen Stundenanteil in einem Jahrgang ab.
  • Fachteams entwickeln Unterrichtsvorhaben und erstellen einen Materialpool, der immer weiter entwickelt wird. Er soll der Entlastung bei Unterrichtsvorbereitung dienen. Dies geschieht durch regelmäßige Workshoparbeit, in denen arbeitsteilig Unterrichtsmaterial, Reihen und Spiralen entwickelt werden. Hierfür gibt es regelmäßige Unterrichtsentlastung durch die Schulleitung.
  • Schulentwicklungsteams entwickeln Teile des Schulkonzeptes weiter. Sie übernehmen konkrete Veränderungen des Schulprogramms, Evaluationsaufgaben und bereiten beispielsweise Projektwochen vor.
  • Eine Steuergruppe leitet die Schulentwicklungsarbeit und koordiniert die Aktivitäten der verschiedenen Teams. Sie berät die verschiedenen Teams und greift Initiativen des Kollegiums auf. Zudem unterstützt sie die Schulleitung bei der pädagogischen Leitung der Schule.
  • Dafür ist es notwendig, dass demokratische Absprachen vom ganzen Kollegium und der Schulleitung akzeptiert und umgesetzt werden.
  • Sonderpädagogen sind feste Mitglieder des Kollegiums und gewährleisten so den Inklusiven Unterricht. Sie beraten und entscheiden als Team- und Kollegiumsmitglieder alle Themen mit.
  • Eine regelmäßige kollegiale Fallberatung durch die Teams hilft den Kollegen mit den Problemen im Alltag umzugehen.
  • wöchentliche kurze Dienstbesprechungen helfen bei der Koordinierung der Tätigkeiten und führen gleichzeitig zu einer Entlastung durch Konferenzen.

Evaluation Wir sind inzwischen bis zur 10. Klasse ausgebaut.

"Ist die Sekundarschule die richtige Schulform für mein Kind?" Das ist eine Frage, die sich viele Eltern vor der Anmeldung fragen.

An Elternsprechtagen stellen wir immer wieder fest, dass ein überwältigender Anteil der Eltern mit der Schule und der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hoch zufrieden ist.